Freitag, 18. September 2015

Sound für meinen Glaskasten

es ist geschafft! Mein kleiner Glaskasten aus der Festzugpackung 28972 ist auf LokSound Micro V4 umgebaut!




Verwendete Teile:
  • ESU LokSound micro V4 Decoder
  • Soundfile von der ESU Seite
  • Ein Blaskapellenmarsch (mp3-Datei in wav-Datei umgewandelt und gekürzt)
  • Einen Tams-Kleinlautsprecher
  • 4 RTS stromführende Kupplungen
Funktionen:
  • Fahrgeräusch sowie diverse Soundfunktionen
  • Schaltbare Beleuchtung der angehängten Wagen
  • Schaltbares Spitzenlicht
  • Blaskapellen-Musik
Umbau Schritt für Schritt:

1. Gehäuse abnehmen:



2. Delta-Decoder mit Halteplatte anheben und Motorgewicht entnehmen:





3. Geländer, Übergangsbleche entfernen. Decoderanschlüsse ablöten und Motor ausbauen:



4. Decoder-Anschlüsse anlöten und Motor wieder einsetzen. Die beiden schwarzen Drähte (von den Kupplungen) werden miteinander verdrillt und vor Einbau des Motors an den AUX1-Ausgang (grün) des Decoders gelötet. Mit ein wenig Schrumpfschlauch die Lötstelle isolieren. Für alle übrigen Decoder-Anschlüsse werden die Kontakte verwendet, an denen vorher der Delta-Decoder angeschlossen war (siehe auch Fotos oben). WICHTIG: Kondensator zwischen den beiden Motoranschlüssen entfernen:



5. Anschlüsse ausrichten, Gewicht wieder aufsetzen:



6. Leitungen zum Decoder bündeln (mehrfaches vorsichtiges Drehen des Decoders) und Decoder mit zwei kleinen Klebepatts auf das Motorgewicht kleben:



7. Lautsprecher einsetzen und bei Bedarf ebenfalls mit Klebepatts gegen verrutschen sichern:



Wenn die sichtbaren Kabel und der Decoder nach dem Aufsetzen des Gehäuses stören, kann vorher noch mit schwarzem Karton am Motorgewicht entsprechend abdecken. Fertig!

Donnerstag, 4. Juli 2013

C-Gleis Schienenreinigung

Wer kennt das nicht? Ein paar Tage oder Wochen keinen Betrieb auf der Anlage gemacht, und einige Fahrzeuge laufen nicht mehr richtig, bleiben bei Langsamfahrt, sogar auf gerader Strecke stehen und erst nach einigen Runden ist wieder unterbrechungsfreier Spielbetrieb möglich.

Die Ursache ist oftmals Staub und Ölreste - des Modellbahners Feind!

Zum Beseitigen dieser Verschmutzungen gehe ich von Zeit zu Zeit wie folgt vor:
  • Mit einem mit Reinigungsflüssigkeit (Alkohol aus der Apotheke, einige verwenden auch Rauchdestilat) Lappen oder Baumwolltüchlein alle Gleisstücke ordentlich abreiben.
  • Danach nehme ich ein Stück Papier, z.B. von einem Notizklotz, und reibe damit vorsichtig die Schienenköpfe und Mittelleiter-Punktkontakte.
  • In regelmässigen Abständen reinige ich auch die Radsätze von Loks und Wagen mit in Alkohol getränkten Wattestäbchen. Die Loks lege ich hierzu in eine Lokliege, schliesse sie an Bahnspannung an und lasse die Antriebsräder mit halber Geschwindigkeit laufen.
  • Zudem hat es sich bewährt, in den Zugverbänden entweder einen Schienenreinigungswagen mitlaufen zu lassen, oder an einigen Wagen die sogenannten Reinigungszwerge eines bekannten Zubehörherstellers zu verwenden. Beide sind jedoch regelmässig zu säubern oder bei Verschleiß zu ersetzten. Ansonsten verteilen Sie den Schmutz auf der ganzen Anlage.

BR 94.5-17 - Schönes "Sensibelchen"

Keine Neuheit der letzten Jahre polarisiert so, wie die Märklin BR 94.5-17 (Art. Nr. 37160). Von vielen Modellbahn-Magazinen als Modell des Jahres 2012 gekürt und einigen Modellbahnkollegen in den einschlägigen Foren als ausgezeichnete Modellumsetzung gelobt, ist die Lok doch in mancher Hinsicht "problematisch".


Zum Einen wären da die relativ hohe Anzahl von Berichten defekter Modelle. Was sich zunächst als Decoder-Defekt darstellt - die Lok läuft nicht mehr richtig, bockt und springt, bis sie ihren Dienst vollständig einstellt - ist in Wirklichkeit mit großer Wahrscheinlichkeit auf ein vom Werk aus überfetteres Getriebe zurück zuführen. Das nach einigen Betriebsminuten erwärmte und dünnflüssigere Fett wird von der Antriebsschnecke in das Motorinnere befördert, vermischt sich dort mit Bürstenabrieb und beschädigt den Motor nachhaltig. So die gängige Theorie. Nach Einsendungen an den Märklin-Reperatur-Service kommen die Loks mit neuen Motoren und ggf. neuen Decodern "repariert" zurück. Leider ohne Bestätigung der obigen Theorie. Und leider auch erneut mit Fett gefülltem Getriebekasten. So wird es an vielen Stellen berichtet.

Zum Anderen die sehr eng bemessenen Bremsattrappen zwischen den Radreifen. Ein unbeherzter Griff beim Anfassen der Lok oder eine leichtes, zunächst nicht sichtbares "Verbiegen" einer Bremse, vor allem neben den sehr beweglich gelagerten Kuppelachsen 2 und 4 verursachen dann das zweithäufigste Problem an dem Modell: nur zu leicht geraten die Bremsattrappen beim Fahren der Lok durch engere Radien in das Gestänge. Sie lassen sich zwar mit viel Aufwand und nur durch nahezu 100%ig genaues zurückbiegen in die Ursprungsstellung wieder beseitigen. Passiert es dem ambitionierten Modellbahner jedoch häufiger, ermüdet der Kunststoff sehr schnell und es bleibt nur der Austausch der Bremsattrappen.

Ersteres Problem lässt sich mit großer Wahrscheinlichkeit vermeiden, in dem vor der ersten Fahrt - am besten noch vor dem Kauf beim Händler - so viel Fett wie möglich von der Antriebsschnecke und dem Getriebekasten entfernt wird.
Zweites Problem ist leider konstruktionsbedingt. Hier ist übervorsichtiges Handhaben der Lok und die penible Arbeit bei Wartungsmaßnahmen die einzige Möglichkeit, späteren Schäden vorzubeugen.

Für Märklin-Lokomotiven der Vergangenheit eigentlich völlig untypisch.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Erweiterung Ludmilla (Märklin 36421) Sound

Heute ein kleiner Umbau- und Erfahrungsbericht. Ich habe eine Märklin BR 132 mit einer Schnittstellenplatine (von Lüssi-Hobbyartikel) und einem ESU Loksound V4 (Version mit NEM 652 Stecker) umgebaut.

Der Umbau gestaltete sich zunächst recht einfach, da der Original-Decoder in der Ludmilla leicht zu entfernen ist und durch die Schnittstellenplatine getauscht werden kann. Die NEM 652 Schnittstelle erlaubt dann die Verwendung eines beliebigen Decoders.

Allerdings war ich verwundert, dass nach dem Einbau der Platine das Gehäuse nicht mehr passte. Ursache waren die beiden Stecker/ Klemmen für die Beleuchtungsleiter. Die standen ein wenig über die Platine hinaus und stiessen oben an den Gehäuserand. Durch Abkneifen der äusseren Laschen und ein wenig schräg feilen passt das Gehäuse jetzt wieder sauber.



Eine weitere Herausforderung war die Unterbringung des Lautsprechers. Im Gehäuse der Märklin-Ludmillas ist die Aufnahme eines 20mm-Lautsprechers vorgesehen. Im Lieferumfang des ESU V4 ist jedoch ein Lautsprecher mit 23mm und eine Schallkapsel. Um hier keine Qualitätseinbussen beim Sound (das ist ja eine der Stärken der neuen Sounddecoder von ESU) zu haben, habe ich den Lautsprecher mit Schallkapsel in der Lok über dem hinteren Drehgestell angebracht. Dort ist im übrigen auch beim Vorbild der Dieselmotor untergebraucht. ;-)

MTC-Schnittstellenplatine Märklin 60948/ 9

Märklin bietet seit Ende 2011 günstige Umrüstsets für Hobby-Lokomotiven (Herkules, Traxx Familie etc.) an. Die Sets enthalten eine Schnittstellenplatine als Ersatz für die in den Hobby-Loks verwendeten Einfachdecoder und einen Sound-Decoder, wahlweise mit Diesel- (60948) oder Elektrolok-Sound (60949).

Hier ist die Schnittstellenplatine abgebildet:



Deutlich erkennbar im mittleren Bereich sind 4 Jumper, mit denen die Drehrichtung des Motors und die Richtung der Beleuchtung festgelegt werden kann. Auf der Platine befinden sich weiterhin die 21 polige MTC-Schnittstelle, diverse Lötpunkte (z.B. AUX1 bis AUX4) sowie bereits zwei Leitungen für einen Lautsprecher.

Leider gibt es diese Platine bisher nicht einzeln zu kaufen, um z.B. einen Decoder eines anderen Herstellers verwenden zu können. Aber vielleicht kommt diese ja mit den Neuheiten 2012 auf den Markt. Dann könnten vielleicht auch die Jumper durch entsprechende Lötpunkte ersetzt werden, damit die Platine nicht so "hoch baut" und damit auch in anderen Lokomotiven verwendet werden kann.

Dienstag, 10. Mai 2011

Besuch bei den Dampfbahnfreunden Namborn

Vergangenes Wochenende waren wir im Rahmen eines Kindergeburtstages bei den Dampfbahnfreunden in Namborn. Ein riesen Spaß für Klein und Groß.

Die Dampfbahnfreunde betreiben auf einem eigenen Gelände eine Spur 5 Anlage. Gleis, Weichen und Rollmaterial sind zum großen Teil im Eigenbau entstanden. Die Vereins-Lok, die die Kids um die Anlage zu, war eine BR 185 in Siemenslackierung. Angetrieben mit einem starken Elektromotor, dessen Kraft per Kette aufhttp://www.blogger.com/img/blank.gif beide Drehgestelle und alle Achsen verteilt wurde. Gespeist wurde die Lok durch zwei Autobatterien. Gesteuert wurde vom ersten Wagen mit einer kleinen Box.

Hat allen sehr viel Spaß gemacht und die Anlage ist jederzeit einen erneuten Besuch wert. Vor allem bei den offiziellen Fahrtagen, wo dann auch Echtdampfloks und andere Triebfahrzeuge betrieben werden.

Leider hat der Verein keine eigene Homepage, aber um ein paar Impressionen zu zeigen, hier ein kleines Video:

Sonntag, 19. Dezember 2010

Gleisbesetzmeldung im Stellpult mittels Lichtschranke/ S88 Rückmelder

Bisher hatte ich auf meiner kleinen Tisch-Teppich-Anlage die Herausforderung, die Züge in den beiden verdeckten Schattenbahnhof-Gleisen abzustellen, dass es zu keiner Kollision kam. Mit Einführung der Belegtanzeige mittels S88-Kontakten in der CentralStation reloaded mit SW-Stand größer 3.3.2 war die Lösung nun nahe. Ich habe die beiden Gleise in je 3 Abschnitte eingeteilt:

Teil 1: erstes Gleis nach der Weiche
Teil 2: die Gleise zwischen Teil 1 und Teil 3
Teil 3: letzes Gleich vor der Weiche

Die je 3 Teilebereiche werden nun von einer Lichtschranke überwacht, die - wenn ein Zug die Lichtschranke unterbricht - einen S88-Kontakt auslöst. Diese Kontakte zeige ich dann im GBS an (zu bessere Darstellung sind die belegten Gleiseabschnitte rot eingefäbt):



Die Lichtschranken sind nach Bauart von Christian Lütgens gefertigt. Mit wenigen Bauteilen auf einer selbst gefertigten Platine finden sie Platz im Böschungskörper des C-Gleise. Die Versorgungsspannung wird direkt vom Digitalstrom am Gleis abgenommen. Die beiden optischen Bauelemente ragen rechts und links aus dem Böschungskörper und bilden die Lichtschranke. Hier ein paar Fotos davon.

Die Lichtschranke vor dem Einbau:



Eingebaut im C-Gleiskörper ragen nur noch die IR-Led und der IR-LPT aus dem Gleis:



Auch im sichtbaren Bereich fallen die Lichtschranken kaum auf. Eventuell könnte man sie sogar geschickt kaschieren, indem man z.B. einen Gittermast, einen Schaltkasten, eine Sprechstelle oder ähnliche gleisnahe Bauwerke daneben stellt. Hier in Natur vor einer V 100.20:

Samstag, 18. Dezember 2010

Meine TT-Anlage*

*Nein, ich habe nicht zur Spurweite TT gewechselt ;-)

Als TT-Anlage bezeichne ich meine Anlage, weil es eine einfache Tischanlage ist, die mit Rasen-Teppich belegt ist.

Ich habe diese Methode gewählt, weil ich einfach nie Zeit habe, mich mit dem "richtigen" Anlagenbau mit Spanten, Drahtgewebe, Gips etc. zu beschäftigen. Viel lieber investiere ich die knappe Modellbahnzeit in Fahrzeuge und elektronische Spielereien.

Also, begonnen hat alles mit einer mit Rasenteppich belegten Spanplatte. Der Gleisplan ist weiter unten nochmal dargestellt und besteht im Prinzip aus einem einfachen Oval mit einer abzweigenden Nebenbahn. Hier ist sogar Pendelbetrieb möglich. Das Oval besteht an der Vorderkante im sichtbaren Bereich durch einen dreigleisigen Durchgangsbahnhof mit zwei abzweigenden Stumpfgleise. An der Plattenhinterkante befindet sich nicht sichtbar ein zweigleisiger Schattenbahnhof und ein Durchfahrgleis.



Anfangs sah man noch unter die obere Plattenebene in den Schattenbahnhof. Die offenen Stellen habe ich dann mit verschiedenen "Mauern" verkleidet. Hierzu habe ich mir aus dem Internet entsprechende Druckvorlagen besorgt, auf Karton aufgezogen und dann mit Heißkleber an die obere Ebene geklebt. Sieht doch schon nicht schlecht aus:



Der Anlagenhintergrund besteht aus einem Panoramafoto, welches ich in der Umgebung bei mir selbst fotografiert habe. Zusammengesetzt ist es mit einer kostenlosen Software von Micsosoft, dem "image Composite Editor" - kurz ICE genannt. Passend, oder? Das Foto habe ich dann mit ein wenig Beziehungen auf einem Plotter ausgegeben und einfach hinter der Anlage mit ein paar Pins befestigt. Wenn ich nochmal in einen Baumarkt komme, besorge ich mir noch eine ordentliche "Rückwand", auf die ich das Foto aufziehe. Dann fallen die "Wellen" weg.



Für die "Verkleidung" der Rampe, die vom Nebenbahnabzweig auf den oben gelegenen Endbahnhof führt, suche ich noch eine Lösung. Ich habe schon überlegt, auch hier realistischen Fotohintergrund (eine Wiese, eine Böschung oder ähnliches) auf Karton zu ziehen und an der jetzt noch sichtbaren Kante zu befestigen. Mal sehen...

Montag, 4. Oktober 2010

Neues Projekt aus Ep. I

Ich habe diese schöne Lok der Pfalzbahn erstanden. Leider werkelt da noch ein "altmodischer" Delta-Decoder drin. Keine Lastregelung, nur begrenzter Adressumfang, keine schaltbare Beleuchtung und insgesamt keine sonderlich guten Fahreigenschaften, trotz Maxxon-Motor.


Also muss hier ein zeitgemäßer Decoder rein - meine Wahl traf auf einen ESU LokPilot micro - des begrenzten Platzes in der Lok wegen.

Hier ein Foto des Delta-Decoders vor dem Umbau:

Donnerstag, 20. Mai 2010

Vorbild - Tragschnabelwagen

Ein Tragschnabelwagen nach getaner Arbeit. Er hat einen grossen Transformator gebracht...

Sonntag, 9. Mai 2010

BR 64 pendelt

Hier ein kleines Video zu meinem ersten Versuch, mit der Central Station Reloaded eine automatische Pendelstrecke zwischen 2 Bahnhöfen einzurichten. In dem Video pendelt eine Märklin BR 64 (39640) zwischen dem oberen Endbahnhof "Ottbergen" und einen Stumpfgleis meines Durchgangsbahnhofes "Langenthal".

Mittwoch, 14. April 2010

Noch eine Kompaktanlage zum Thema Nebenbahn

Thema: Nebenbahn mit Abzweig zu einem Endbahnhof
Gleis: Märklin C-Gleis
Epoche II-III
Fahrbetrieb und Steuerung: digital

Sonntag, 28. Februar 2010

Meine Lok des Monats Februar


BR 18.1 der Deutschen Bundesbahn, Ep. III, Frühere Württemberger Reihe C
Märklin Artikel Nummer 3711
Faulhabermotor
Metallgehäuse

Samstag, 6. Februar 2010

Mittwoch, 3. Februar 2010

Lok des Monats Januar

Anbei ein Foto meiner persönlichen Lok des Monats Januar:


BR 132 "Ludmilla" der DR
Märklin Artikel Nummer 36421
Metallgehäuse

Zum Test bei Modellbahnchecker.de

Samstag, 19. Dezember 2009

Lok des Monats Dezember

Anbei ein Foto meiner persönlichen Lok des Monats Dezember:


E 94 145 der DB, Ep III
Märklin Artikel Nummer 37225.1
Hochleistungsantrieb, Umbau mit ESU LokPilot 61601 M4
Rotes Schlusslicht schaltbar
Metallgehäuse

Sonntag, 8. November 2009

Berg und Tal auf 220 x 135

In der Novemberausgabe des Eisenbahn Journals ist eine kompakte C-Gleisanlage beschrieben, die geradezu nach Nachbau schreit. Eine abwechselungsreiche Nebenbahnanlage mit zweigleisigem Durchgangsbahnhof und vielen Brücken und Tunnelstrecken. Mit ein wenig Änderungsaufwand kann noch ein dreigleisiger Schattenbahnhof untergebracht werden.

Trotz der kompakten Maße und der doch recht üppigen Gleisplanung bleiben die Steigungen kleiner 3%.


Freitag, 6. November 2009

Lok des Monats November

Anbei ein Foto meiner persönlichen Lok des Monats November:


E 19 12 der DB, Ep III
Märklin Artikel Nummer 37691
Einmalige Serie der MHI 1996
Hochleistungsantrieb, Umbau mit ESU LokPilot 61600 M4
Metallgehäuse

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Mit dem "Roten Blitz" nach Sóller

Beim diesjährigen Herbsturlaub auf der Baleareninsel Mallorca haben wir die Gelegenheit genutzt, einen Ausflug mit dem "Roten Blitz" von Palma nach Sóller zu unternehmen.

Die Fahrt dauert eine grosszügige Stunde für dir und 27 km lange Strecke und führt auf der zweiten Hälfte in Richtung Sóller durch eine traumhafte Landschaft. Es war gerade Reife- und Erntezeit für Oliven und Citrusfrüchte.

Ein Foto der E-Lok in Sóller:


Der Lokschuppen mit Drehscheibe in Sóller:


Wer möchte, kann dann seine Fahrt noch mit der Straßenbahn nach Port de Sóller fortsetzten:


Mehr zum Roten Blitz hier.

Dienstag, 13. Oktober 2009

50 3552 Reko in Saarbrücken


Anlässlich der Ausstellung
Zug der Erinnerung
war die 50 3552 in Saarbrücken. Sicherlich ein sehr, sehr trauriges Thema. Dennoch habe ich ein paar Schnappschüsse der BR 50 gemacht, die ich hier zeigen will.

Die Lok stand ein paar Meter abgekuppelt von den Ausstellungswagen entfernt. Sie hatte Feuer unterm Kessel, aus vielen Armaturen und Leitungen dampfte und zischte es. Die Aufnahmen sind gegen 08.00 Uhr kurz nach Sonnenaufgang entstanden. Schade nur, dass die Lok am Bahnsteig unter dem Bahnsteigdach stand.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Besuch im Miniatur Wunderland

Am 4. Oktober haben wir das Miniatur Wunderland in der Speicherstadt in Hamburg besucht. Beeindruckend, fantastisch, genial... Viele kleine und grosse Geschichten, Details, Szenen, faszinierende Technologie und Modelle. Kann ich hier gar nicht in Worte fassen. Viele Schnappschüsse sind entstanden, die ihr mit einem Klick hier in einem neuen Fenster ansehen könnt...


Am besten fahrt ihr selber mal nach Hamburg...

Modellbahn Hamburg

Sonntag, 27. September 2009

Digital-Umbau FLM 1157 - BR 56.20-29

Ein kurzer Erfahrungsbericht zu meinem ersten Digital-Umbau einer Fleischmann-AC-Lokomotive. Ausgangsbasis ist eine FLM 1157 - Baureihe 56.20 (frühere pr. G 8.2). Die Lok verfügt über einen Bühler-DC-Motor ohne Schwungmasse, Beleuchtung vorne/ hinten mittels Glühlampe (gegen Fahrzeugmasse) und einen elektronischen Umschalter. Die Detaillierung und Verarbeitung sind erstklassig. Der Umbau:

- der Fahrtrichtungsumschalter wird durch einen ESU LokPilot 3.0 M4 ersetzt
- Diode zur Versorgung Licht vorne wird überbrückt
- Auftrennen Beleuchtungs-/Motoranschluss in der rechten Tenderplatine
- zusätzliche Leitung für Tenderbeleuchtung zur Lok führen
- Schleiferumbau "Miba-Flüsterschleifer"
- Motorparameter CV53-CV55 nicht verändert
- Vmax auf 150 (255) eingestellt
- Anfahrverzögerung 8 sec., Bremsverzögerung 4 sec.
- Motorkennlinie linear

Sonntag, 20. September 2009

Kittel mit Anhang

Im 4. Quartal 2009 soll der Märklin Dampftriebwagen "Kittel" in beige/ roter Epoche II-Ausführung erscheinen. Passend hierzu gab es anlässlich des Modellbahntreffs 2005 in Göppingen eine schöne Garnitur 2achsiger Nebenbahnwagen. Wie ich finde, eine schöne Ergänzung zum Kittel-DTW:


von links nach rechts: Mä 43151 - Mä 43136 - Mä 37256

Nebenbahn auf kleiner Fläche

Hier meine aktuelle Planung für eine kleine aber abwechselungsreiche Nebenbahnanlage mit Abzweig zu einem ländlichen Endbahnhof mit Güterverladung.


Thema: Nebenbahn mit Abzweig zu einem Endbahnhof
Gleis: Märklin C-Gleis
Epoche II-III
Fahrbetrieb und Steuerung: digital

Sonntag, 5. Juli 2009

Bf Eppelborn wird modernisiert

Wieder verschwindet ein Stück "alte Technik" und ein Arbeitsplatz wird weg"automatisiert":

Der kleine Nebenbahnhof Eppelborn an der Strecke Saarbrücken - Lebach wird modernisiert. Hier ein Artikel aus der Saarbrücker Zeitung vom 27.06.2009 und ein paar Fotos von heute. Der noch amtierende "Stellwerker" war so nett, mir ein paar "tiefe Einblicke" zu gestatten:


Einfahrtsignal mit Vorsignal aus Richtung Saarbrücken:


Ausfahrtsignal Gleis 1 in Richtung Saarbrücken:


Eingang zum Stellwerk:


Im Stellwerk - ist die Zeit hier stehen geblieben?

Montag, 13. April 2009

Viessmann Messeanlage (2)

Ich habe den weiter unten gezeigten Plan meiner Nebenbahn ein wenig modifiziert:

Mittwoch, 1. April 2009

Die DB fährt auch mit Mittelleiter

Wie das beigefügte Video beweist, fährt auch die DB auf einigen Strecken (hier die ICE-Strecke zwischen Frankfurt/ Main und Köln) mit Mittelleiter - deutlich zwischen den beiden Schienenprofilen zu sehen. Der Zug fuhr während der Aufnahme ca. 285 km/h.


video

Sonntag, 15. März 2009

Schnäppchen im März

Ein Modell, welches schon immer von meinem BW-Leiter benötigt wurde:


Eine Märklin Heizlok (Art.Nr. 37133), ehem. BR 75 067, mit einem Modell eines Heizkamins aus Metall.

Wenn die Lok zwischendurch mal nicht zum Heizen des BW benötigt wird, dreht sie dank mfx-Decoder und gutem, altem 5*-HLA gerne auch mal ein paar Runden auf der Anlage. Preislich war die Lok ein wahres Schnäppchen, ich habe sie durch Zufall im Internet in neuem Zustand (keine Spuren am Schleifer) für nicht mal 100 EUR erstanden.

Nahverkehr mit Weissbier

Schon längere Zeit stand mein "Glaskasten", eine Märklin BR 98 (Art.Nr. 3387) einsam in der Vitrine. Mangels passendem Wagenmaterial - kurze zweiachsige bayr. Nebenbahnwagen - ein trostloser Anblick.

Seit kurzem hat der Glaskasten und der Heizer eine neue Aufgabe bekommen. Ein Wagenset von Roco (Art.Nr. 43030, ohne den DC-Glaskasten) fügt sich mit der BR 98 von Märklin zu einem schönen bayr. Nebenbahnzug zusammen:


Und der Heizer muss nun erstmal auf sein Weißbier verzichten...


Im Glaskasten werkelt im übrigen ein Kühn N025 Minidecoder. Damit fährt die Lok auch digital samtweich und mit geringster Geschwindigkeit, ohne dass der Heizer nach Genuß des Gerstensaftes "überläuft".

Freitag, 13. März 2009

Schnelle Güter in Ep. III

Für alle, die in ihrem Fuhrpark eine P8 (z.B. eine Märklin 37030) haben, und schon immer gerne Güter schnell bewegen wollten, bietet sich eine qualitativ gute und gleichzeitig günstige Lösung. Roco bietet unter der Artikelnummer 46121 eine Leig-Einheit an. Die Wagen verfügen über Kurzkupplungskulisse mit Normschächten, eine aufwändige Bedruckung und im Zurüstbeutel liegen für den "Vitrinenbetrieb" nachrüstbare Bremsattrappen bei.

Die Garnitur macht hinter der Märklin P8 eine sehr gute Figur:

Dienstag, 10. Februar 2009

Elektrischer Anschluß für Rollenprüfstand

Hier mal aus gegebenem Anlaß ein paar Pics von meinem Rollenprüfstand, eigentlich mehr zum elektrischen Anschluß.

Anfangs nervte mich immer das Gefummel bei den verschiedenen Anschlüssen. Mal willst du einen Analog-Trafo anschliessen, dann eine 6021 oder auch mal ein DC-Fahrgerät... Und immer wieder das leidige Gefummel mit den kleinen Steckerchen und Kabelsalat...

Dann habe ich einfach mal aus der Bastelkiste ein überzähliges Anschlußgleis für die Mobile-Station genommen, das C-Gleis abgeschraubt und mal eine Paßprobe am Rollenstand gemacht. Und siehe da, zwei kleine Bohrungen in die Platte der Anschlußbox, und das Teil kann mit den Schrauben des Rollenstandes (die Schrauben, die den schwarzen Kunststoffblock auf der Plexiglasplatte halten) festgeschraubt. Die Anschlußleitungen mit Bananenstecker versehen, Masse rüberschleifen, und fertig ist der Rollenstand zum Anstecken:


Nun noch von defekten MS die Anschlußkabel besorgen und an die erforderlichen Geräte anschliessen. Nun ist ein Systemwechsel per Einstecken am Rollenstand in Windeseile durchgeführt. Und Kabelsalat ist auch Schnee von gestern.

Der Rollenprüfstand auf dem Foto stammt im übrigen von http://www.kpf-zeller.de